Hannes Schneider

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Udo Rabensteiner und die Bronzeskultpur

Udo Rabensteiner
Hannes Schneider Stuben am Arlberg 2012

Die Idee stammte bereits aus Anlass des 50 Todestages von Hannes Schneider 2005.

Über Vermittlung des Galeristen Kurt Prantl und unter der Federführung von Martin Rhomberg entstand ein intensiver Gedankenaustausch und eine Freundschaft zu Udo Rabensteiner.

Der 1958 in Lustenau geborene Bildhauer besuchte die Kunstgewerbeschule in Graz und in der Folge die Akademie der bildenden Künste in München.
Nach einer ausführlichen Beschäftigung mit dem Leben des Skipioniers entschied sich Rabensteiner für eine Darstellung des Hannes als bodenständigen und 
Menschen verbundenen Mann aus dem Dorfe, der seinem Arlberg und den Bergen stärker verbunden blieb als dem  Glanz und Glamour der großen weiten Welt.

In einer intensiven Schaffensphase von Mai bis Oktober 2012 wuchs unter Verwendung von rund 400 kg Ton ein lebensgroßes Modell heran, aus dem in aufwendigen  weiteren Prozessschritten in Oberitalien die  Bronzeplastik gegossen wurde.  Die Skulptur konnte in einem kleinen Festakt am 21. Dez 2012 der Bevölkerung übergeben werden.

In seiner expressiven Interpretation verzichtet Rabensteiner deshalb  ganz bewusst auf eine Überhöhung und Heroisierung. Er platziert den Heimkehrer  nur wenige Meter von seinem Geburtshaus - dem sog. „Fuchsloch“ -  entfernt, eben als Skiläufer und Menschen - ohne dabei auf sein Markenzeichen, den legendären „Tschick“ (Zigarette), zu verzichten.

Mehrere Denkmäler würdigen mittlerweise weltweit das skifahrerische Vermächtnis des bedeutenden Stubners: In St .Anton a. A., in mehreren Skistationen in Japan sowie in Mount Cranmore, seiner letzten Wirkungsstätte, und nun endlich auch in Stuben, seinem Heimatort.