Hannes Schneider

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„Ich bin im Jahre 1890 am 24. Juni in Stuben am Arlberg geboren und besuchte in Stuben die Volksschule.“

Hannes mit seinen Eltern und Geschwister

Mit diesem Satz begann Hannes Schneider 1930 die Beschreibung seiner Karriere zum Skifahrer und Skilehrer. Seine Geburt fiel in eine Zeit großer Umbrüche am Arlberg. Der kleine Ort Stuben – einst als Wärmestube für Reisende über den Arlbergpass gegründet – stand nach der Eröffnung der Arlbergbahn im Abseits; es drohte sogar die Entsiedelung. Die Familie Schneider stammte ursprünglich aus Marul, Josef Schneider hatte während des Baus der Arlbergbahn in einem Steinbruch gearbeitet und war nunmehr als Wegmacher beschäftigt. Im April 1889 verehelichte er sich in Stuben mit Filomena Matdies aus St. Jakob am Arlberg. Der erstgeborene Sohn wurde auf den Namen Johann Baptist getauft; erst in den 1920er sollte er – wohl aus Gründen der besseren Werbewirksamkeit – Hannes genannt werden.

Er wuchs mit vier Geschwistern – den Brüdern Josef Anton, Alois und Friedrich und Schwester Juliana – in Stuben auf.

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert fanden die ersten Skiläufer den Weg an den Arlberg. 1895/96 unternahm Paul Martin aus Lindau mehrere Skifahrten im Arlberggebiet. Am 18. Dezember 1899 traf der ebenfalls aus Lindau stammende Hermann Hartmann in Stuben ein und bestieg den Galzig – die erste Skibesteigung in der Region. 1900 sah der junge Johann Schneider nach eigenen Worten die ersten Skifahrer in Stuben: Viktor Sohm, Max Madlener und Karl Gruber. Die Begegnung mit Viktor Sohm sollte später weitreichende Folgen haben.

Hannes vor dem Hotel Post
Hannes mit Frau Ludwina
Hannes ist tauglich
Haus Schneider in St. Anton